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Liebe Melodiven, Freund*innen & Musikinteressierte, wir hoffen, es geht euch gut und ihr befindet euch im Wohlig-Warmen. Hier in Frankfurt regnet es mal wieder - das perfekte Wetter für eine ausgedehnte Runde Lesen & Lauschen! Drum kommen hier unsere neusten CD-Empfehlungen; die Musik könnt ihr wie immer in der Sendung Abgehört auf Radio Rebell (Fr 29.05.,13-14 Uhr) & in Kürze auf Mixcloud hören. Außerdem möchte ich euch mit der heutigen Verlosung auf ein besonderes Konzert aufmerksam machen: wie ihr wisst, widmen wir uns seit längerem dem Thema Vereinbarkeit von Musik & Familie mit der Interview-Reihe „Backstage Mom“ auf MELODIVA. Dabei kam wiederholt die Forderung nach familienfreundlichen Konzerten auf. Auch Elsa Johanna Mohr hat uns von ihren Erfahrungen berichtet; übermorgen (17.05.) gibt sie mit ihrem Trio LUAH ein Familienkonzert beim Klangvokal Festival im domicil in Dortmund. Also packt eure Kiddies ein und kommt vorbei (Tickets)! 2023 gewannen sie den Deutschen Jazzpreis in der Kategorie „Vokalalbum des Jahres", wie die Musik klingt, könnt ihr hier anhören. Wir verlosen ihre aktuelle CD „Equilíbrio“ unter allen, die uns bis 19.05. eine Antwort auf folgende Quizfrage inklusive ihrer Postadresse schicken: „Auf welchem hier vorgestellen Album steht die Harfe im Mittelpunkt?"
Habt ein schönes Wochenende, eure Mane
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THEMEN-AUSGABE MAI 2026
1) YONDER – „salonfolk“ (Folk) 2) KADRI VOORAND IN DUO WITH MIHKEL MÄLGAND – „Songs To Hold You“ (Pop | Jazz | Folk) 3) THE MONTVALES – „Path Of Totality“ (Country | Folk) 4) FEMI LUNA – „Wash My Pain Away“ (Indie | Folk) 5) MARGARET HERMANT – „Freedom“ (Ambient | Instrumental) 6) COMPOSERS' ORCHESTRA BERLIN HAZEL LEACH – „Telling Stories“ (Jazz)
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1) YONDER – „salonfolk“
Folk (Deutschland)
Das Folkduo Yonder aus Hamburg und Kiel hat jüngst sein neues Album „Salonfolk“ veröffentlicht. Ursprünglich als Quartett gegründet, besteht es in der aktuellen Besetzung nur noch aus Angelika Rusche-Göllnitz (Geige) und Olaf Wiesner (Gitarre, Bodhran, Tombak). Angelika spielt ihr Instrument seit dem 5. Lebensjahr und ist seit über 25 Jahren in der norddeutschen Folkszene aktiv. Ihr Kompagnon unterrichtet seit 1990 klassische Gitarre, spielt in einer Mittelalterband und hat Yonder mitgegründet. Auf „salonfolk“ lassen sie sich von der Vielfalt europäischer Folkmusik inspirieren und verschmelzen diese mit Klassik, Jazz und Pop. Ihr Bandname - das englische Wort Yonder - heißt ins Deutsche übersetzt „da drüben“ und „steht für das, was es jenseits von Grenzen zu entdecken gibt“. Auf „salonfolk“ ist das lebendige und schwungvolle Instrumentalmusik mit wunderschönen Melodien, die sie selbst komponiert und abwechslungsreich für Gitarre und Geige arrangiert haben. Mit Variationen eines Themas wechseln die Atmosphären, von Sehnsuchtsklängen zu Latin, Flamenco, Gitarrenballade und medieval Folk. Die Songs verzaubern und bleiben lang im Ohr. Video
VÖ: 24.04. | 10 Tracks | Shop | Infos
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2) KADRI VOORAND IN DUO WITH MIHKEL MÄLGAND – „Songs To Hold You“
Pop | Jazz | Folk (Estland) "When you're down | let me hold you" - so beginnt das neue Album der preisgekrönten, estnischen Singer-/Songwriterin Kadri Voorand. Mit instrumentalen Preludes stimmt sie uns auf jeden Song ein. Die Musik verströmt eine wohltuende Ruhe, öffnet große Klangräume, leuchtend hell und wohlig-warm zugleich, in denen sich Voorands großartige Stimme entfalten kann. Es sind Songs über Verbindung und tiefe Freundschaft wie der Opener, der wie eine innige Umarmung wirkt. Passend dazu hat sie dafür ihre Freund*innen als Chor ins Homestudio eingeladen – und bei Konzerten lädt sie das Publikum zum beseelten Summen ein. Bei „Please Come Home“ wird deutlich, wie umfangreich ihr Stimmumfang und mit welch großem Talent sie gesegnet ist. Voorand nutzt ihre Stimme wie ein Instrument, bläst, atmet, haucht, zwitschert, summt und singt mit großer Leidenschaft. Zudem spielt sie hervorragend Piano, Violine, shamanische Trommeln und Electronics, ihr langjähriger Mitstreiter Mihkel Mälgand begleitet sie virtuos an Bass, Kontrabass und Synthesizer. „Songs To Hold You“ ist ein träumerischer, mit viel Gefühl und innerer Bewegung vorgetragener Soundtrack, der zum Innehalten, Nachspüren und Ausruhen einlädt. Video
VÖ: 08.05. | o-tone music | 14 Tracks | Shop | Infos
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3) THE MONTVALES – „Path Of Totality“
Country | Folk (USA) Auf ihrem dritten Album "Path Of Totality" (Vollständige Sonnenfinsternis) präsentieren Sally Buice und Molly Rochelson aka The Montvales mit Gitarre, Banjo und zwei wunderbar harmonierenden Stimmen die „wilden Randgebiete der Country-Musik“. Es fängt einen Zeitgeist ein, der von Ungewissheit, Chaos und Ungerechtigkeit geprägt ist. Eine Welt, die unberechenbar geworden ist, in der sich alles verschiebt. Ihre 12 mitreißenden Country-Folk-Songs sind wie ein Roadtrip durch die Staaten: da ist die Frau, die verzweifelt gegen eine Gaspipeline kämpft („Plains Of Ohio“), die fromme Großmutter, die auf der Suche nach der Jungfrau Maria um die Welt reist („Our Lady“), die eigene chaotische Reise in einem schrottreifen Auto („Hellbent On Colorado“) oder die Erinnerung daran, sanft mit sich selbst zu sein, wenn man schwere Zeiten durchlebt („Cincinnati“). Die beiden haben als Teenies in ihrer Heimatstadt Knoxville als Straßenmusikerinnen angefangen. Heute leben sie in Cincinnati, gehen landesweit auf Tour und sind als Einheit regelrecht verschmolzen. Für „Path Of Totality“ haben sie sich aber Bandverstärkung geholt, um einen druckvolleren Sound zu bekommen. Fans von Indigo Girls, The Chicks und Waxahatchee werden sie lieben. Video
VÖ: 17.04. | Free Dirt Records | 12 Tracks | Shop | Infos
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4) FEMI LUNA – „Wash My Pain Away“
Indie | Folk (Schweiz) Musik kann Balsam für die Seele sein - gleiches gilt für das neue Album von Femi Luna. Auf ihrem zweiten Studioalbum „Wash My Pain Away“ lässt uns die junge Schweizerin mit niederländischen Wurzeln an ihrem seelischen Schmerz teilhaben und macht daraus bittersüße Musik. Eingehüllt in ihre auf das Wesentliche reduzierten Songs, mit denen sie warme, dunkle, melancholische Stimmungen erzeugt, leiden wir mit ihr, wie sie von einem Verlust singt, sich verloren fühlt oder in Zweifeln gefangen ist. „Es geht um Geduld, Verlust, Trauer, Sehnsucht, Verarbeitung, Hoffnung, Liebe – was auch immer du zwischen den Zeilen findest“, schreibt sie. Der Ort, an dem sie die Songs aufgenommen hat, schwingt in der Musik mit. Für ihr Album ist sie im tiefsten Winter nach Quyon in der kanadischen Pampa gereist, um die Songs in einer ehemaligem Kirche, dem Studio Cimetière aufzunehmen. Femi Luna hat bereits Support-Slots für namhafte Acts wie Alice Phoebe Lou oder Black Sea Dahu gespielt, und mit ihrem Debütalbum „Library“ (2021) wurde sie als SRF 3 Best Talent ausgezeichnet. Mit dem neuen Album präsentiert sie ein Folk Noir-Album vom Feinsten und beweist einmal mehr, das sie eine bemerkenswert reife Künstlerin ist. Video
VÖ: 17.04. | s/r | 12 Tracks | Shop | Infos
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5) MARGARET HERMANT – „Freedom“
Ambient | Instrumental (Belgien) „Was würde entstehen, wenn ich etwas ohne jeden äußeren Impuls schreibe, nur geführt von meiner eigenen Intuition?“, fragte sich die belgische Künstlerin Margaret Hermant, bekannt als Mitgründerin des Neo-Klassik Ensembles Echo Collective. Auf ihrem Solo-Debüt „Freedom“ wagt die Multiinstrumentalistin jetzt den Selbstversuch. Es fühle sich an, als würde sie einen Raum betreten, den sie sich schon immer vorgestellt, aber noch nie besucht hat, heißt es in der Ankündigung des Labels. Im Mittelpunkt der Musik steht das Instrument, mit dem sie die größte kreative Freiheit empfindet: die Harfe. Mit ihrem musikalischen Partner und Produzenten Fabien Leseure lotet sie auf „Freedom“ deren Sound-Möglichkeiten aus, kombiniert und erweitert sie mit Elektronik. „Die ersten Noten und Bewegungen, die ich auf einem Instrument finde, sind oft die ehrlichsten und wahrhaftigsten. Manchmal fühlt es sich an, als würde ich sie nur weitergeben“, schwärmt sie. Das Ergebnis ist ein faszinierender cineastischer Soundtrack, der uns in entrückte Klangwelten führt und filigrane Harfenmotive mit atmosphärischen Synth-Flächen verwebt. Video
VÖ: 17.04. | Neue Meister Music | 9 Tracks | Shop | Infos
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6) COMPOSERS' ORCHESTRA BERLIN HAZEL LEACH – „Telling Stories“
Jazz (Deutschland) Des „Freerange Orchestras“ neuster Streich! Die bereits sechste CD des 16köpfigen Composers' Orchestras Berlin präsentiert erneut beeindruckende Kompositionen ihrer Mitglieder. Letztere können nicht nur aus Streichern, Bläsern und Rhythmusgruppe Wunschbesetzungen zusammenstellen, auch die Stilistik ist nicht auf Jazz beschränkt, denn die musikalischen Hintergründe reichen von Neuer Musik über Neoklassik, Pop und Folk bis hin zur Weltmusik. „Die Ideen können aus den unerwartetsten Quellen stammen – Erinnerungen, Traditionen, Bücher, Alltag oder politische Ereignisse“, erklärt die mehrfach ausgezeichnete und international bekannte Komponistin und Bandleaderin Hazel Leach. Die „Geschichten“ sind mitten aus dem Leben gegriffen, handeln von Erlebnissen mit den eigenen Kindern und Enkeln („Melocotón“, „Ekmot“), ehren das Seltene und Kostbare („Limodore“) und die faszinierende Natur („Meet the Edaphon“). Sie beschreiben schwierige Entscheidungen („Dilemma“), den Versuch, auf dem Balkon ausgleichende Gerechtigkeit für Spatzen zu schaffen („Pigeon Waltz“) oder endlich eine Heimat zu finden („Finallee“). Das Jazzalbum mit kammermusikalischem Touch bietet satte 76 Minuten Spielzeit mit 11 ausgefeilten Kompositionen, von denen mir das ausdrucksstarke Stück „Rituals“ der Cellistin Natasha Jaffe am besten gefällt. Video
VÖ: 15.04. | JazzHausMusik | 11 Tracks | Shop | Infos
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Auf MELODIVA findet Ihr weitere neue CD-Reviews sowie Infos, Reports und Konzert- und Workshoptermine.
Wenn Ihr Tipps & Infos für den nächsten Monat habt, meldet Euch wie immer bei uns unter musik@melodiva.de!
Wer diesen Newsletter trotz seines überaus informativen, sorgfältig recherchierten und interessanten Gehalts in Zukunft lieber nicht mehr bekommen möchte, kann sich hier austragen. Viel Spaß beim Lesen wünschen Euch Eure Melodivas:
Verena Höfle, Belqis Schuber, Hildegard Bernasconi & Mane Stelzer und
die Vorstandsfrauen: Nina Hacker und Katrin Zurborg.
Copyright – http://www.frauenmusikbuero.de,
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fon: +49 (0)69-4960-848
IMPRESSUM: FRAUEN MUSIK BÜRO,
ein Projekt des Trägervereins: Frauen machen Musik e.V.,
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